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Stabil und glücklich durch den Tag

Radfahren ist nachweislich gut für Körper und Psyche. Es muss ja nicht immer der Weg zur Arbeit sein.

Stefan Gilles schiebt sein Fahrrad durch den Park.

„Jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit? Das schaffe ich nicht,“ gibt Stefan zu. „Das heißt aber nicht, dass ich nicht trotzdem jeden Tag mindestens einmal aufs Rad steige.“ Denn für Stefan überwiegen beim Radfahren insbesondere die gesundheitlichen Vorteile.

Die regelmäßige Bewegung an der frischen Luft trainiert den Körper, gibt Energie und reduziert nachweislich Stress. Stefan, der in der LWL-Universitätsklinik Hamm in der Ergotherapie mit Kindern und Jugendlichen arbeitet, weiß: „Mit dem Fahrrad trainiere ich sowohl Ausdauer als auch Kraft, Beweglichkeit und Koordination. Das gleichmäßige Treten in die Pedale stabilisiert die Psyche, die zyklische Bewegung hat gleichzeitig eine beruhigende Wirkung.“

Stefan Gillles setzt auf der Treppe. Die Wort-Bildmarke "Und ob das geht!" steht auf seinen Beinen, mit einem Arm stützt er sich darauf ab.

Sich mit dem Rad draußen, bestenfalls in der Natur, zu bewegen, setzt außerdem Glückshormone frei.

Für die positiven Effekte muss man sich aber nicht gleich quälen. „Wer es schafft, drei Mal die Woche für 30 bis 45 Minuten Rad zu fahren, tut sich selbst was Gutes. Man sollte dabei aber unbedingt auf die richtige Einstellung von Fahrradsattel und -lenker achten“, rät der Ergotherapeut.