Mit E-Antrieb in die Zukunft
Privat oder dienstlich – Matthias setzt auf Elektro-Mobilität
Zu aufwändig? Zu unsicher? Keine Reichweite? Matthias, Leiter des LWL-Bau- und Liegenschafts-betriebs, kennt sie alle: Die Vorurteile gegenüber der Elektro-Mobilität. „Es gibt keine These, die ich nicht schon gehört habe“, sagt Matthias.
Für ihn ist klar: „Das E-Auto gehört zu einer nachhaltigen individuellen Verkehrswende.“ Zwar musste er ein paar Gewohnheiten im Umgang mit dem Auto ändern, aber Matthias zeigt sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext, dass es funktionieren kann.
„Ich bin rein elektrisch unterwegs, egal wohin ich fahre. Zur Arbeit, zu Ortsterminen oder zum Einkaufen – fast 20.000 km.“ Über eine App lässt sich Matthias alle verfügbaren Ladestationen in Deutschland und Europa anzeigen. „Ich kann sehen, wie viel kW-Leistung die Ladestationen haben und wo noch Plätze frei sind. Je nach dem, wie eilig ich es habe, kann ich dann entscheiden, welche Säule ich anfahre und wie schnell ich lade.“ Für ihn ist das nicht mit mehr Aufwand verbunden als mit Benzintanken an der Zapfsäule, nur etwas entspannter. Während der Arbeitszeit kann er das Auto auf den für E-PKW ausgewiesenen Parkplätzen parken, solange Strom geladen wird.
„Die Lade-Infrastruktur wächst mit den Bedarfen. Das Angebot – auch für Fernreisen - wird immer besser.“ Längere Strecken plant Matthias über die App im Voraus, auch wenn das Auto selbstständig Ladestopps einplant, sodass unterwegs nicht plötzlich der Strom ausgeht. „Das ist mir in der ganzen Zeit, in der ich nun schon elektrisch unterwegs bin, noch nie passiert,“ versichert er augenzwinkernd.